Sonntag, 4. September 2016

Rezension "be with me" von J. Lynn

Hallo ihr Lieben,
heute gibt es wieder eine Rezension. Diesmal zu einer Reihenfortsetzung, nämlich "be with me" von J. Lynn. Den ersten Band muss man nicht zwingend vorher lesen, doch ich würde es empfehlen, da ihr euch sonst spoilern könntet und wer will das schon?
Ich habe diesen Post vor etwas längerer Zeit verfasst, aber da die Schule mir seit Wiederbeginn vor einem Monat, jegliche Zeit raubt, wurde er bisher nicht fertiggestellt und veröffentlich.
Du bist bereit, alles zu riskieren. Aber bist du auch bereit, alles zu verlieren?
Teresa Hamilton wollte immer nur eines: Tänzerin werden. Doch als ihr großer Traum nach einer Verletzung plötzlich in weite Ferne rückt, ist es Zeit für Plan B: ein College-Abschluss. Kurz darauf trifft sie am Campus nicht nur ihren großen Bruder Cam, sondern auch dessen besten Freund Jase – der Teresa einst den unglaublichsten Kuss gegeben hat, den die Welt je gesehen hat. Danach hat er allerdings kein Wort mehr mit ihr gesprochen, und auch jetzt will er ganz offensichtlich nichts mit ihr zu tun haben. Nur warum brennt sich sein Blick dann noch immer so tief in ihr Herz?
Bisher wurde ich von Jennifer L. Armentrouts Büchern nie enttäuscht, dementsprechend ging ich mit relativ hohen Erwartungen an das Buch.
Wie immer war ihr Schreibstil sehr flüssig und schnell weglesbar, sodass ich beim Lesen keineswegs gelangweilt war. Das Thema fand ich auf den ersten Blick einfach supersüß, wenn auch total kitschig, doch mit der Zeit merkte man, dass es in dem Buch um viel mehr geht als nur diese kleine Liebesgeschichte, denn Themen wie Gewalt und Tod spielten hier mindestens eine ebenbürtige Rolle. Teresa schloss ich sofort in mein Herz, es gab einfach nichts an ihr, dass sie hätte unsympathisch machen können. Außerdem fand ich es echt lustig, wie sie ihrem Jugendschwarm, dem besten Freund ihres Bruders, an der Uni wiederbegegnet und man sofort merkt, dass sie nie wirklich über ihn hinweg war. Über das Buch hinweg, ist sie ein sehr positiver Charakter, trotz dessen hat sie einen harten Schicksalsschlag erlitten, einen Unfall, durch den sie vielleicht nie wieder tanzen kann. Ihre Ängste darüber, dass ihr großer Traum zu platzen droht, kamen meiner Meinung nach etwas zu kurz, sie werden meist nur angeschnitten, bevor sie Teresa wieder anderen Themen widmet.
Jase, mochte ich ebenso gerne, mindestens genauso sehr wie Cam. Besonders gefiel mir, dass er nicht so ein typischer Bad Boy war, wie es so häufig in diesen Büchern der Fall ist, vielmehr war er fürsorglich und kümmerte sich rührend um Teresa, beispielsweise als sie zum Arzt musste. Was ich aber nie verstehen werde ist die Tatsache, dass alle Männer bei J. Lynn lange Haare haben...mag ich nicht.
Dass Cam und Avery noch eine doch relativ große Rolle in diesem Buch spielen hätte ich nicht gedacht, es hat mich jedoch sehr gefreut, da die beiden immer noch mein OTP sind. Cam war teilweise aber echt etwas zu "sie ist meine kleine Schwester, ich muss sie beschützen"-mäßig drauf, da hätte ich mir schon manchmal an den Kopf packen können. Ansonsten haben die beiden die Geschichte aber wirklich bereichert und man hat einige Sachen erfahren, die wirklich nette Zusätze zu "wait for you" bildeten, eine Sache wurde jedoch nicht zuende geführt, was ich ziemlich schade fand, da ich es einfach ganz fantastisch fand und unbedingt wissen wollte wie es ausgeht.
Die Beziehung zwischen Teresa und Jase kam relativ schnell in die Gänge, wobei sie erst auf die freundschaftliche Ebene hinzielte, aber ab dem ersten Moment klar war, dass beide mehr wollten. Derjenige, der diesmal abblockte, war schließlich Jase, der Teresa nach ein paar Tagen puren Glück aus heiterem Himmel sagt, dass er doch nichts Ernstes will. Grund dafür ist Jase Vergangenheit, die für den Leser natürlich ein großes Fragezeichen sein soll. Doch da sind wir auch schon bei meinem Kritikpunkt bei diesem Buch. Sowohl Jase Vergangenheit, als auch worauf das Buch insgesamt hinausläuft (denn es passiert noch einiges mehr, als nur das zwischen Teresa und Jase) lässt sich relativ schnell erahnen und damit meine ich nicht nur eine grobe Idee, sondern den relativ genauen Ablauf.
Dadurch fiel natürlich einiges an Spannung ab und mein Verlangen unbedingt weiterlesen zu wollen, damit ich wusste was passierte, war nicht mehr so hoch wie noch beim ersten Band.
Trotz dessen habe ich die Geschichte genossen und vor allem das Ende hat mein Herz fast zum Platzen gebracht. J. Lynn schafft es einfach immer wieder diese perfekten Enden zu erschaffen.
Insgesamt hat mir auch der zweite Band wirklich gefallen, auch wenn er nicht an den ersten heranreicht.
 Habt ihr das Buch schon gelesen oder wollt es demnächst lesen?

1 Kommentar:

  1. Hey Laura
    Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und ich finde ihn richtig schön. Bin auch gleich mal Leser geworden. ;) Vielleicht hast du ja lust auch bei mir mal vorbeizuschauen. Darüber würde ich mich sehr freuen. :)
    LG Benedikt von
    http://beneaboutbooks.blogspot.de/

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