Mittwoch, 13. Juli 2016

Rezension "Until Friday Night-Maggie&West" von Abbi Glines - oder auch "mein bisheriges Jahreshighlight"!

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich eine Rezension zu einen bisherigen Jahreshighighlight (soviel verrate ich schonmal) für euch. Es handelt sich um "Until friday night-Maggie&West" von Abbi Glines aus dem Piper Verlag. Dieser hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.
Ich habe schon so viel von Abbi Glines gehört, aber bisher keines ihrer Bücher gelesen, mit diesem Buch sollte sich das nun ändern. Natürlich zog zuerst das Cover meine Aufmerksamkeit auf sich, es ist einfach ein wahrer Traum, doch auch die Geschichte klang echt interessant. Etwas Angst hatte ich anfangs vor der Tatsache, dass Maggie stumm ist, denn ich habe bereits ein Buch gelesen, bei dem dies der Fall war und dort hat es mir gar nicht gefallen. Hier war das Ganze jedoch super gelöst und es mangelte trotz Stummheit nicht an Dialogen.
Abbi Glines Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an packen. Sie schreibt unglaublich flüssig und locker, sodass ich mich komplett in die Geschichte fallen lassen konnte und das Buch sich zu einem fabelhaften Page-Turner entwickelt hat, welchen ich innerhalb eines Nachmittags verschlungen habe.Zudem lies die Autorin die Geschichte sehr real wirken, sodass ich das Gefühl hatte, alles würde sich gerade direkt vor meinen Augen abspielen. Weiterhin mochte ich, dass die Geschichte aus Maggie wie auch Wests Sicht erzählt wurde und dies auch in gleichen Anteilen, da man so zu beiden Charakteren eine bessere Bindung aufbauen konnte.
Maggie war eine sehr starke Protagonistin. Sie hat viel durchgemacht und versank trotz dessen nicht in Selbstmitleid, vielmehr versuchte sie weiterhin für andere stark zu sein und durch ihre Erfahrungen zu helfen.
West war mir dahingegen zu Anfang relativ unsympathisch. Er verkörperte einfach diesen typischen arroganten Schulsportler, dem jeder bestimmt schonmal im echten Leben begegnet ist. Sobald ich jedoch mehr über seine Probleme und sein Leben hinter diesem arroganten Schein erfahren hat, wuchs auch er mir ans Herz und ich begann total mitzufühlen, denn hinter seiner arroganten Art steckt einfach so viel mehr. Insgesamt finde ich, dass er eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt hat. Was mich sehr gerührt hat, war seine Beziehung zu seinem Vater, diese hat mir einmal die Tränen in die Augen getrieben, was nicht oft vorkommt.
Ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir auch Maggies Onkel, ihre Tante und ihr Cousin Brady. Auch wenn Brady zuerst definitiv viel zu überfürsorglich bzw. "beschützermäßig" war, entwickelte er sich während der Geschichte weiter und vor allem sein Sinneswandel, nachdem er von Judes Krankheit erfahren hatte, half ihm unheimlich.
Als Maggis und Wests erste Begegnung aus einem Kuss bestand, war ich wirklich skeptisch und hatte Angst, dass sich alles in eine für mich falsche Richtung entwickelte. Aber im Gegenteil spielte der Kuss letztendlich eine lange Zeit gar keine Rolle und die Beziehung zwischen den Beiden ging in eine freundschaftliche Ebene über, durch sie sich gegenseitig Kraft gaben. Hier schaffte es Abbi Glines die Freundschaft keineswegs gestellt oder gewollt wirken zu lasse, es passte einfach zwischen Maggie und West und wirkte echt. Der Übergang von Freundschaft zu Liebe kam schleichend und war unterschwellig immer da, sodass es letztendlich toll umgesetzt war, als es soweit war.
Es gab keinen großen Plottwist, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tat, ein großes Drama hätte die Geschichte glaube ich nur zerstört, da sie soviel mehr zu bieten hat und deshalb definitiv keine dramatische Wendung braucht, um zu überzeugen.Am Ende geschahen noch ein zwei Sachen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt hätten passieren müssen und auch nicht vollkommen geklärt wurden, sodass das Ende etwas offen blieb, dieser Mini-Kritikpunkt zieht die Geschichte aber im Ganzen nicht runter.
Ich bin in letzter Zeit viel kritischer geworden, was meine Bewertungen angeht, doch bei diesem Buch gibt es einfach nichts aussetzen. Ich habe jede einzelne Seite genossen, es ist eine  fantastische Liebesgeschichte, die noch so viel mehr bietet und deshalb gebe diesem Buch natürlich auch guten Gewissens volle fünf Rosen.
So das war´s mit meiner heutigen Rezension. Habt ihr das Buch vielleicht schon gelesen? Ich weiß jetzt definitiv, dass ich noch mehr Bücher von Abbi Glines lesen möchte

1 Kommentar:

  1. Huhu Laura :)

    Tolle Rezi ♥
    "Until Friday Night" zählt auch zu meinen bisherigen Highlights 2016! Ich habe bisher alle Bücher von Abbi Glines verschlungen, aber Maggie und Wests Geschichte ist auf jeden Fall eine ihrer besten! Die Beziehung von West zu seinem Vater fand ich besonders berührend und ich hatte an manchen Stellen auch Tränen in den Augen :D Einfach ein tolles Buch ;)

    Liebe Grüße
    Chianti

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar!

 
Design by Mira Dilemma.