Freitag, 24. Juni 2016

Rezension "Upside down-weil du mir den Kopf verdrehst" von Lia Riley

Hallo ihr Lieben,
heute bin ich nach einer geraumen Zeit der Abstinenz wieder zurück. Seit gestern habe ich endlich Ferien und die Posts für diese Zeit sind schon geplant, sodass jetzt wieder regelmäßig Posts kommen.
Heute gibt es noch einmal eine Rezension für euch, diesmal zu "Upside down- weil du mir den Kopf verdrehst" von Lia Riley, auch bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, vielen Dank an den Blanvalet Verlag!




Ihn zu finden war schwer. Ihn gehen zu lassen ist unmöglich. Talias Leben ist ein Chaos. Sie hat ihre Schwester verloren, ihre Uninoten sind katastrophal und ihre Mutter hat die Familie gegen ein Leben auf Hawaii eingetauscht. In Australien will Talia für sechs Monate ein unbeschwertes Leben führen. Alles läuft nach Plan, bis sie Bran kennenlernt – einen sexy Typen mit unglaublich grünen Augen … Bran hat das mieseste Jahr seines Lebens hinter sich. Vor allem wegen eines Mädchens, das seine Träume in Scherben gelegt hat. Als er die Bruchstücke wieder zusammenfügen will, verdreht ihm ausgerechnet eine Austauschstudentin aus Kalifornien den Kopf. Soll er der Liebe eine zweite Chance geben?
Was mein Interesse für dieses Buch sofort geweckt hat, war das Setting. Die Geschichte spielt nämlich in Australien, einem Land, in das ich unglaublich gerne mal selber möchte. Die Autorin hat diese Gegend wirklich schön dargestellt und dem Buch dadurch sofort einen eigenen Charme verliehen, da ich nicht viele Bücher kenne, die dort spielen und das Gefühl dann auch noch dementsprechend vermitteln.
Unsere Protagonistin Talia war mir von Beginn an sehr sympathisch. Seit ihre Schwester gestorben ist, leidet sie unter Zwangsstörungen, wodurch sie nicht perfekt wirkte und ihr Leben oft viele Tücken aufwies, was letztendlich dazu führte, dass sie auf mich "echter" wirkte und ich sie somit besser verstehen konnte.
Auch Bran war ein durchaus toller Charakter. Zwar wirkte er zu Beginn sehr unnahbar und man erfuhr kaum etwas über ihn, doch mit der Zeit öffnete er sich Talia und somit auch dem Leser. Mir gefiel besonders seine einfühlsame Art ihr gegenüber, trotz dessen behielt er seinen eigenen Kopf, was immer für genügend Sprengstoff zwischen den Charakteren gesorgt hat.
Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass das Buch definitiv nicht mit Unmengen an Nebencharakteren gefüllt war. Viel mehr blieb das Hauptmerk die ganze Zeit bei Bran und Talia, wobei die eh schon wenigen Nebencharaktere kaum Beachtung geschenkt bekamen.
Der Schreibstil war angenehm, er war definitiv nichts besonders oder hatte irgendwas woran man ihn sofort erkennen würde, aber wie gesagt, lies er sich gut lesen. Zudem wurde der Großteil der Geschichte aus Talias Sicht erzählt und Kapital aus Brans Sicht nur sporadisch gesät. Hier hätte ich mir noch einige Kapitel aus Brans Sicht gewünscht, da mir Passagen aus seiner Sicht wirklich wunderbar gefallen haben.
Die Liebesgeschichte gefiel mir insgesamt wirklich gut, zu Anfang ging es meiner Meinung nach zwar etwas zu schnell los, doch die Beiden ergänzten sich einfach total gut und jeder hat mit seinen Ecken und Kanten Probleme in die Beziehung gebracht, die dem Buch immer neuen Schwung verliehen.
 Da sowohl Bran als auch Talia mit Dingen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hatten und diese Probleme wirklich glaubwürdig behandelt wurden, verlieh die Autorin der Geschichte einen tollen Tiefgang. Auch das Thema Zwangsstörungen behandelte die Lia Riley weitaus intensiver als ich erwartet hätte. Ich fand es sehr interessant, auch wenn ich mich bisher kaum mit der Thematik beschäftigt hatte, die Autorin sie einem aber durchaus nahe bringen konnte. Den Grund dafür erfährt man zu Teil auch im Nachwort, welches ich für einen sehr schönen Abschluss des Buches halte.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, ein kleiner Funken hat für fünf Rosen noch gefehlt, doch insgesamt war es wirklich toll.
Ich hoffe es hat euch gefallen!

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