Dienstag, 29. Dezember 2015

Rezension "The School for good and evil-Es kann nur eine geben" von Soman Chainani


Hallo ihr Lieben,
ich habe heute eine Rezension zu "the school for good and evil" aus dem Ravensburger Verlag für euch. Das Buch sorgt ja für sehr gespaltene Meinungen, deshalb war ich wirklich gespannt auf dieses!



Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe. 

Die Idee der Geschichte hat mich sehr angesprochen, denn diese ist wirklich innovativ und setzt sich deutlich von den derzeitigen vorherrschenden Büchern ab. Zudem habe ich ein Faible für Märchen und das World-Building mit einer Schule für Gut und einer Schule für Böse fand ich sehr gelungen.
Ich kam relativ gut in die Geschichte und konnte mir die Welt gut vorstellen. Mit fortschreitender Seitenzahl kamen jedoch sehr viele Aspekte hinzu, sodass man es wirklich mit viel Aufmerksamkeit lesen musste, da man sonst schnell verwirrt wurde. Dieses war vor allem beim Finale wichtig. An sich hat es mir wirklich gut gefallen, da es schon sehr episch war, doch auch hier musste ich die Sätze teilweise doppelt lesen, da ich die Geschehnisse teilweise nicht komplett verstanden habe. Dazu trug auch der Schreibstil des Autoren bei, der für mich der größte Kritikpunkt ist, da er einfach so platt, wie auch emotionslos war und es schien, als ob der Autor, dass was in seinem Kopf vorging nicht auf das Papier bringen konnte. Trotz dessen, hat mir die ganze Geschichte sehr gut gefallen, die an einigen Stellen wider meines Erwartens sehr brutal war, was ich gar nicht erwartet hätte.
Sophie war mir total unsympathisch, es war von Anfang an klar, dass sie nicht gut ist und ihre Handlungen haben mich zum Teil sehr aufgeregt, da sie einfach so oberflächlich gehandelt hat.
Als sie dann mit Tedros anbandelte, war ich komplett verstört, die Sache kam einfach aus dem nichts und hat für mich keinerlei Sinn ergeben. Hier muss ich jedoch auch sagen, dass ich Tedros von Anfang an mit Agatha gesehen habe, da ich die Beiden einfach viel lieber mag.
Tedros war mir sehr sympathisch, auch wenn ich hier glaube eine der wenigen zu sein. Aber er hat für mich einfach wirklich diesen Märchenprinzen verkörpert, der seine Prinzessin verteidigen möchte und immer mit einem Hauch Arroganz daher kommt, halt genau mein Geschmack was männliche Helden in Büchern angeht.
Ebenso mochte ich Agatha super gerne, sie stellte für mich den kompletten Gegenpol zu Sophie dar und ihre Charakterentwicklung innerhalb des Buches, hat mir einfach sehr gefallen. Das Tedros ihr Märchenprinz war, war für mich ebenfalls genau richtig, auch wenn die Beziehung einfach plötzlich da war.
Die anderen Charaktere blieben für mich relativ blass und ich habe nicht viel von diesen mitgenommen, sie waren halt "einfach da", haben aber gefühlt nicht viel zur Geschichte beigetragen.
Das Ende des Buches macht mich soo neugierig auf den nächsten Band, sodass ich überlege ihn einfach auf Englisch lese.



Insgesamt bekommt das Buch 4 Rosen, da die Idee und die ganze Welt, die Mankos eindeutig zum Großteil wieder rausreißt.

Das war´s! Habt ihr das Buch schon gelesen? Falls ja, wie hat es euch gefallen?


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